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        .    .who wants to live forever
Merkur 
 
Durchmesser 2440 km    Masse 0,33*10 hoch 24 kg    durchschn. Entfernung von der Sonne 57.900.000 km    Umlaufzeit 88 Tage 
  
 
Reinkarnation
 
 

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.Der Reinkarnationsgedanke ist überall in der Welt anerkannt. Es gibt viele Auslegungen seiner wahren Bedeutung, doch will man es mit einfachen Worten ausdrücken, so ist mit Reinkarnation gemeint, daß man wiedergeboren wird und noch einmal ein weiteres Leben beginnt. Viele Menschen können nachvollziehen, daß ihre Seele, oder ihre Geistessenz wirklich auf anderen Ebenen weiterexistieren wird, nachdem der physische Akt des Todes stattgefunden hat, doch können sie schwerlich akzeptieren, daß sie tatsächlich bereits vor ihrer gegenwärtigen Inkarnation physische Leben gelebt haben und daß sie auf einer späteren Stufe in der Evolution der Erde wirklich erneut in einem physischen Körper leben werden.

Damit du die Reinkarnation verstehen kannst, mußt du zuerst den Sinn und die Zielsetzung des Lebens begreifen, denn wenn du diese Einsicht nicht hast, wirst du auch die Notwendigkeit und das Grundprinzip der Reinkarnation nicht erfassen können. Versuche daher nicht, untersuchend in die Reinkarnation einzudringen, bevor du nicht gründlich und ernsthaft über die vielen Aspekte des Lebens auf der physischen Ebene nachgedacht hast. Mach dir bitte auch keine Vorstellung von der Reinkarnation entsprechend den Lehren irgendeiner organisierten Religion, die heute auf der Welt existiert, sondern vielmehr der Inspiration deines eigenen individuellen Bewußtseins gemäß.

In unserer Welt geschehen häufig erschütternde Begebenheiten oder große Tragödien, wie sie von uns bezeichnet werden. Fast jeden Tag kann man in den Zeitungen von Unfällen lesen, bei denen Menschen entweder in Flugzeugen oder Autos umgekommen sind, oder von Ermordungen, von tragischen Todesfällen und zahllosen Opfern durch Hungersnöte oder Seuchen. Vielleicht hast du es sogar schon in deinem eigenen Freundeskreis erlebt, daß Väter oder Mütter gestorben sind und ihre Kinder allein zurückgelassen haben oder daß Eltern untröstlich über den Verlust ihrer Kinder gewesen sind. Viele Menschen sagen dann: »Wie kann Gott es zulassen, daß ein solches Leiden geschieht?« Damit geben sie zu verstehen, daß Gott oder ihre Vorstellung von Gott für die Tragödien, die sich ereignen, verantwortlich zu machen ist.

Wenn wir nur ein einziges Leben hätten, wenn wir nicht schon vorher gelebt hättetn und nicht noch weitere Leben führen würden, dann könnte der Gedanke vielleicht eine gewisse Berechtigung haben, daß das Leben grausam wäre, daß es einer sinnlosen Vergeudung gleichkäme, einen Menschen in der Blüte seines Lebens hinwegzuraffen, eine Mutter ihren Kindern wegzunehmen, das augenscheinliche Glück des Lebens auf dieser Erde zu zerstören. Diejenigen von uns aber, die an Reinkarnation glauben - während sie gleichzeitig erkennen, daß der Gipfelpunkt ihres Bewußtseins lediglich erst einem kleinen Nadelstich des Lichtes an einem dunklen Horizont vergleichbar ist -, beginnen allmählich eine Ursache, ja sogar eine Berechtigung hinter diesen tragischen Ereignissen zu sehen, und sie verstehen, warum Familien, die sehr glücklich leben, diese tragischen Verluste erfahren und weshalb sich »Unfälle« ereignen.

Sie haben erkannt, daß nichts in dieser Welt aus Zufall geschieht und daß alles, was in der Materie existiert, von höheren Kräften gelenkt wird, als sie der Mensch sich vorstellen kann.
Wenn der Mensch sagt, daß ein Ereignis grausam sei und daß daher auch Gott, der es geschehen ließ, grausam und unbarmherzig sei, so spiegelt sich darin lediglich seine Bewußtseinsstufe wider. Wenn er nicht tiefer blicken kann, wird er davon überzeugt sein, das Leben sei grausam, es sei ihm übel mitgespielt worden und er habe ohne Sinn und Zweck gelitten. Man kann daher durchaus behaupten, daß die meisten sogenannten Tragödien, die sich im Leben ereignen, unentwickelten Menschen zustoßen - Menschen, die nicht begreifen, warum sie diese Schicksalsschläge erfahren; denn allein in Augenblicken großer Krisen und Tragödien kommen die subtileren Gefühle des Menschen zur Geltung.

Wenn der Gefühlsausbruch vorbei ist und der Körper sein normales Gleichgewicht zurückgewinnt, dann beginnt der Mensch nachzudenken, und fünf oder zehn Jahre nach dem Vorfall in seinem Leben wird ihm vielleicht langsam von innen heraus eine Ahnung, eine Einsicht zuteil werden, warum sich jene Geschehnisse ereignet haben.

Wenn du das Leben auf dieser Erde als eine Schule akzeptierst, vergleichbar den auf dieser Welt existierenden Schulen, die du besuchst, so mußt du auch akzeptieren, daß es Unterrichtszeiten und Ferien gibt, denn als junger Mensch kann man nicht unaufhörlich und ohne Unterbrechung lernen. Kinder gehen während eines festgesetzten Zeitraums zur Schule und haben dann Ferien - und genau dies geschieht auch im Leben.

Du gehst für eine bestimmte Zeitdauer auf der Erde in die Schule und hast dann Ferien, bevor du wieder zur Schule zurückkehrst. Wenn du wieder in die Schule kommst, bringst du alles Wissen mit, was du während deiner früheren Schulzeiten erworben hast. In deinem Innern besitzt du die Erfahrung all deiner Beziehungen zu deinen Mitschülern und Lehrern, der Prüfungen, die du abgelegt, der Grade, die du erlangt hast, und von dieser Stufe an wirst du dich weiter aufwärts entwickeln. Wenn du einige deiner Prüfungen nicht bestanden hast, dann wird dir die Gelegenheit geboten, diese nach weiterem Unterricht noch einmal abzulegen. Diese Analogie stellt tatsächlich eine sehr vereinfachte Umschreibung des physischen Lebens dar.

Häufig hast du den Satz »Wie oben, so unten« gehört. Du kannst das Beispiel, in die Schule zu gehen, aufgreifen und es auf die Ebene des physischen Lebens auf der Erde übertragen; dann magst du das Beispiel des physischen Lebens auf der Erde nehmen und es auf die Stufe des Lebens auf den höheren Existenzebenen erheben, die innerhalb des spirituellen Körpers, den ihr als das Sonnensystem kennt, vorhanden sind.

»Nun gut«, magst du sagen, »dies kann ich akzeptieren, aber warum müssen Menschen bei all diesen tragischen Unglücksfällen sterben, denn wenn sie tot sind, können sie doch wahrscheinlich nichts mehr lernen?« Hier mußt du selbstverständlich das in Betracht ziehen, was sie lernen, und ebenfalls auch denjenigen, der durch den Akt des Todes etwas lernt. Bedenke dabei, daß die Lektion des Todes hauptsächlich von den Menschen erfahren wird, die weiterleben. Für einen Menschen, der friedlich in seinem Schlaf stirbt, bedeutet der Akt des Todes nichts; für einen Menschen, der nach langer und schmerzhafter Krankheit stirbt, kommt der Tod als wohltuende Erleichterung. Das Leiden wird von denjenigen erfahren, die einen geliebten Menschen haben sterben sehen, die sich dieses Leidens bewußt sind und nach dem Tode jenes Menschen einen Verlust empfinden.

Wenn jemand jedoch eines gewaltsamen oder unnatürlichen Todes stirbt, beispielsweise bei einem Flugzeugabsturz, durch Ermordung oder im Krieg, so geschieht im Augenblick des Todes eine starke Einwirkung auf die Seele, denn ein plötzlicher oder gewaltsamer Tod bringt diese in Erschütterung, und daher macht bei solchen Todesarten hauptsächlich die individuell betroffene Seele die Erfahrung, die sie zu lernen hat.

Unentwickelte Seelen können schwerlich verstehen, warum Menschen vor dem Ende der ihnen »zugemessenen Lebensspanne« sterben, doch was hältst du für diese ihm zugemessene Lebensspanne? Sollten siebzig Jahre die Norm sein, nach der sich die Lebenserwartung des Menschen zu richten hat? Wie oft hast du dir schon manchmal gewünscht, daß ein Mensch tot wäre? Wie oft hast du Erleichterung darüber zum Ausdruck gebracht, daß ein Mensch den Tod gefunden hat? Bist du nicht beruhigt, wenn jemand einen Mord begangen hat und selbst als Bestrafung für das Unrecht, das er verübt hat, von den Behörden »ermordet« worden ist?

Daher wird dein Urteil darüber, ob ein Mensch seine ihm bestimmte Lebensspanne ganz bis zum Ende gelebt hat oder nicht, von deinem Evolutionsstadium abhängig sein. Als wesentlicher Faktor muß jedoch bei all diesem in Betracht gezogen werden, daß jedes einzelne Leben vorausgeplant ist. Du wählst dir nicht nur den Körper, in dem du dich inkarnieren wirst, die Eltern, die dich empfangen werden, die planetarischen Einflüsse, unter denen du geboren wirst, das Land, in dem du einmal leben wirst, deine Lebensform und deinen Ehepartner, sondern du bestimmst auch selbst den Zeitpunkt deines Todes und die Art und Weise, wie du sterben wirst.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist diese Erde eine Schule, und du lernst selbst dann, wenn du Fehler machst. Wenn du daher in einem Leben Lektionen zu lernen hast und dies versäumst oder daran scheiterst, dann werden dir diese Lektionen in einem anderen Leben erneut präsentiert werden; denn alles Leben ist eine Aufwärtsbewegung, eine aufwärtsführende Spirale, und du kannst nicht eher fortschreiten, bis du
diese Lektionen gelernt hast.

Wenn du dich beispielsweise inkarniert hast, damit du die Lektion der Armut lernst und du diese nicht in angemessener Weise angenommen und erkannt hast, daß es sich dabei lediglich um einen Zustand des Denkens und nicht um einen geistig spirituellen Sachverhalt handelt, dann würdest du viele Inkarnationen erleben müssen, um diese Lektion zu lernen. Es ist durchaus möglich, daß du in einer Inkarnation als Reicher und in einer anderen als Armer geboren wirst, daß du in einem Leben König und in einem weiteren Bettler bist. Aus dieser Tatsache läßt sich ableiten, daß dein Verhalten in einem Leben - ob du nun König oder Bettler bist - sich außerordentlich stark auf dein nächstes Leben auswirken wird.

Viele Menschen haben Kenntnis vom Gesetz des Karma. Karma ist als das Gesetz von Ursache und Wirkung beschrieben worden. Das, was du tust, wird eine Wirkung haben; das, was du aussendest, wird zu dir zurückkommen, wenn nicht in diesem Leben, dann in einem anderen. Wenn du dies betrachtest, so handelt es sich dabei um ein sehr gerechtes Gesetz. Alles innerhalb des Universums, von den Sternen und Planeten oben am Himmel bis zu der Natur unten auf Erden, befindet sich im Gleichgewicht. Wäre es nicht ungerecht, wenn der Mensch nur ein einziges Leben hätte und jemand in diesem Leben beispielsweise einen anderen umbringen und sich dadurch Vorteile verschaffen könnte?

Das Gesetz der Schöpfung kennt nichts Derartiges wie Unausgewogenheit. Alles befindet sich im Gleichgewicht, und daher gleichen die Herrscher über das Karma, jene hohen Wesen, welche die Waage der Gerechtigkeit ausbalancieren, die Wirkung aus dem Tun eines Menschen wieder aus. Diese Herren des Karma fällen ein spirituelles Urteil; sie sind nicht mit den Richtern an den Gerichtshöfen auf der Erde vergleichbar. Sie bringen das Gesetz des Universums, das Gesetz des unendlichen Geistes, zur Anwendung und urteilen völlig leidenschaftslos über das, was ein Mensch getan hat.

Nehmen wir beispielsweise an, daß du in einem Zornesausbruch einen Menschen getötet hast. Selbst wenn du deine Tat wirklich bereust und aus dieser Erfahrung gelernt hast, bestimmt das Gesetz des Karma, daß du jenem Menschen, den du getötet hast, eine entsprechende Bezahlung schuldig bist. Dies bedeutet nicht, daß der andere nun wiederum dich töten muß. Bezahlung oder Entschädigung bedeutet, daß du in einer anderen Inkarnation aus eigener freier Wahl, weil du diesen Menschen einmal getötet und vielleicht sein Leben verkürzt hast, möglicherweise dein eigenes physisches Leben dafür opferst, um dem anderen für seine Entwicklung oder Evolution eine Hilfe zu geben; dies kann entweder dadurch geschehen, daß du ihm durch deinen eigenen Tod eine deutliche Lektion erweist oder daß du eine physische Schädigung oder Krankheit unter bestimmten Umständen auf dich nimmst, die für jenen Menschen eine Prüfung darstellen würden.

Daher ist das, was oberflächlich gesehen als ein ungerechtfertigter oder tragischer Tod, Krankheit oder materieller Verlust erscheinen könnte, in Wirklichkeit keine Laune des Schicksals, sondern kann das Ergebnis aus deinen eigenen Handlungen in diesem oder einem anderen Leben sein. Es kann aber auch  die Folge aus deinem Angebot sein, bevor du in deine gegenwärtige Inkarnation herabgekommen bist, bestimmte karmische Schulden zurückzuzahlen.

Du reinkarnierst dich auf der Oberfläche dieser Erde aus zwei entscheidenden Beweggründen: Erstens, damit du durch deine Erfahrungen in dieser Schule des Lebens lernen kannst, und zweitens, damit du die karmischen Schulden zurückzahlen kannst, die du in anderen Leben angesammelt hast. Es sehr schwierig, die Wirkungsweise des Karma zu verstehen und zu begreifen, wie eine bestimmte Tat in einem Leben eine bestimmte Wirkung in einem anderen Leben hervorrufen wird. Wenn es überhaupt möglich ist, daß ein durch deine Handlungen in diesem Leben verursachtes Karma bereits in diesem Leben zurückgezahlt werden kann, dann werden die Herrscher über das Karma tätig werden, um das Gleichgewicht der Waagschalen so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Doch manchmal, wie beispielsweise bei einem Mord, ist dies nicht möglich, und dann wird das Karma in einer späteren Inkarnation beglichen werden müssen. Sei dir darüber bewußt, daß alle »zufälligen« Ereignisse in deinem Leben eine Bedeutung haben. All jene Zeiten, wenn du annimmst, daß das Schicksal nicht anders als grausam und unbarmherzig mit dir verfährt, haben einen tieferen Sinn. Versuche diesen daher herauszufinden. Denke in deinem  Leben zurück an das, was du getan hast. Überprüfe die Geschehnisse, die dir zugestoßen sind. Suche die ihnen zugrundeliegende Bedeutung festzustellen, dann wirst du auch ihren höheren Zweck und ihre Absicht im Leben erkennen und verstehen.

Es gibt nichts Derartiges wie Zufall und blindes Schicksal. Alles, was sich auf dieser Erde ereignet, geschieht aus einem bestimmten Grund. Da wir alle mit der göttlichen Gabe der freien Wahl geboren sind, werden wir, wenn wir unsere Wahl treffen, nicht nur an uns selbst, sondern auch auf jene ringsum eine Wirkung ausüben. Der Mensch muß es lernen, nicht nur für sich selbst, sondern ebenso für seine Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen. Karma bezieht sich daher nicht nur auf einzelne Menschen, sondern auf Ortschaften, auf Städte, auf Länder und selbstverständlich auch auf die ganze Erde.

Du magst sagen: »Warum erinnert sich der Mensch nicht an seine früheren Leben? Würde dies der Fall sein, dann wäre es einfach, an die Reinkarnation zu glauben.« Der Mechanismus deines Geistes ist von deinem Schöpfer sehr weise geplant worden, so daß du dich nicht an deine vergangenen Inkarnationen erinnern kannst. Gewisse Teile deines Denkvermögens liegen hinter dichten Schleiern, welche die Vergangenheit fest verschließen. Bevor du in einer Inkarnation. nicht eine bestimmte Bewußtheit erlangt hast, kannst du daher die Erinnerung an deine vergangenen Leben nicht heranziehen.

Einige Menschen erleben gelegentlich ein kurzes Aufblitzen von Erinnerungen an frühere Leben, wenn sich, nur für einen Augenblick, die Schleier heben. Dies ist entweder auf einen Fehler im Mechanismus des Geistes zurückzuführen oder wird durch ein besonderes Geschehen in ihrer gegenwärtigen Inkarnation ausgelöst, vielleicht dadurch, daß sie einen bestimmten Ort besuchen oder Zeuge eines Erlebens werden, das sie in einer früheren Inkarnation selbst durchgemacht haben.

In der Regel erinnerst du dich daher nicht an deine vergangenen Leben und weißt auch nichts von deinen zukünftigen Leben. Du bist dir nur über das Leben in dem physischen Körper deiner gegenwärtigen Inkarnation bewußt. Wenn du dein Bewußtsein in deinem jetzigen Leben weiterentwickelst, wirst du dich natürlich den Einsichten, den Prüfungen annähern, denen du dich in deinen vergangenen Leben unterzogen hast, und dieses Wissen wird langsam in deinem Bewußtsein zu deiner Verwendung in den Vordergrund treten.

Das, was du manchmal als Gewissen bezeichnest, enthält in sich alle Erkenntnisse und Einsichten, die du aus Erfahrungen in früheren Leben im Gedächtnis behalten hast. Du wirst spüren, daß es unrecht ist, zu töten oder zu stehlen; du wirst dich schuldig fühlen, wenn du deinen Mitmenschen nicht hilfst, falls du darum gebeten wirst. Du wirst diese Dinge so empfinden, weil du all diese Lektionen schon früher gelernt hast. Menschen mit einem ausgeprägten Gewissen haben daher einen starken Seeleneinfluß.

Es ist wirklich unnötig, daß du Kenntnis von deinen vergangenen Leben hast. Genauso wie deine physischen Körper aus vergangenen Leben jetzt ohne jede Bedeutung sind, so wird auch dein augenblicklicher physischer Körper in deinen zukünftigen Inkarnationen keinerlei Bedeutung mehr haben. Obgleich es vielleicht ganz schön wäre zu wissen, wer man in einem anderen Leben gewesen ist - besonders im Falle einer bedeutenden Persönlichkeit -, so würden sich die meisten von euch jedoch dadurch geschmeichelt fühlen und könnten dies Einfluß auf ihren Lebensweg nehmen lassen,
dem sie in ihrer jetzigen Inkarnation folgen. Dies könnte dich davon abhalten, die Lektionen dieses Lebens zu lernen.

Sehr häufig wird dir das Wissen über vergangene Leben erst im Augenblick des Todes enthüllt. Der Mensch blickt immer lieber in die Vergangenheit zurück, als in der Gegenwart zu leben, und wenn er Kenntnis von seinen vergangenen Leben hätte, dann wäre er versucht, immer weiter in die Vergangenheit zurückzublicken. Das soll nicht heißen, daß du nichts von deinen vergangenen Leben wissen kannst, denn der gesamte Inhalt aller Leben, die du jemals gelebt hast und viele von euch haben Tausende von Leben in einem physischen Körper verbracht -, ist in einem Verzeichnis niedergeschrieben, das als Akasha-Chronik bekannt ist. Dies magst du überprüfen, wenn du das Bewußtsein erlangt hast, in diese Chronik Einblick zu nehmen und von ihrem Inhalt unterrichtet zu werden, ohne ihn Einfluß auf dein gegenwärtiges Leben nehmen zu lassen.

Versuche also in das Leben hineinzublicken, versuche die Bedeutung und das Gleichgewicht darin wahrzunehmen und zu erkennen, daß der Schöpfer, der jedes einzelne Haar auf deinem Kopfe kennt, von allem weiß, was dir mit Recht oder zu Unrecht widerfährt und sich auch alles dessen bewußt ist, was du selbst rechtmäßig oder ungerechtfertigt tut. Vergegenwärtige dir, daß du mit deinem Handeln nicht nur in diesem Leben, sondern auch in künftigen Leben eine Wirkung verursachen wirst. Du kannst keinem anderen Bruder Schaden zufügen, ohne daß dieses Unrecht zu dir zurückkommt.

Wenn sich der heutige Mensch nur der Tatsache bewußt wäre, wie angenehm und erfreulich das Leben auf dieser Erde sein könnte! Wenn nur jene Länder, die Krieg führen wollen, sich klarmachen würden, daß ihre karmische Schuld, wenn sie einen Krieg führen, um sich ein Stück Land anzueignen oder für eine Ideologie zu kämpfen, selbst dann noch auf sie zurückkäme, wenn sie diesen Krieg gewinnen würden. Laß daher immer die reinste und höchste Spiritualität das Motiv für deine Handlungen sein.

Wenn du glaubst, das Schicksal habe dir übel mitgespielt, wenn du einen Verlust oder einen Todesfall in der Familie erlebt hast, dann versuche, den Grund dafür festzustellen. Bemühe dich um ein Verständnis der Tragödien im Weltgeschehen und erkenne, daß es sich dabei in Wirklichkeit nicht um Tragödien handelt: Der Verlust des Lebens ist nichts Endgültiges, und das Leiden an einer Krankheit ist nur vorübergehend, denn du lebst nur während einer so kurzen Zeit in einem physischen Körper.

Bemühe dich, wenn du krank bist, diese Krankheit zu verstehen; versuche, sie zu akzeptieren, sie umzuwandeln und daraus zu lernen, anstatt nur nach innen zu blicken und dich selbst zu bemitleiden. Erkenne, daß nichts ohne Grund geschieht, und wenn du die Ursache dafür entdeckst, dann wirst du die Grundwahrheit der Reinkarnation erfassen und verstehen - eines der höchsten Gesetze im Universum, das alle Daseinsaspekte, angefangen bei dem Leben unterhalb von dir durch deine Seinsstufe bis selbst zur Existenz deines Schöpfers über dir, beherrscht und lenkt.
 
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