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Cressida

Mond von Uranus

Durchmesser 66 km 
durchschn, Entfernung vom Uranus 61.777 km ~ Umlaufzeit 11,13 Stunden
 

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Einweihung in die Magie
Praxis - Stufe 3

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Wissen, Wollen, Wagen, Schweigen sind die vier Grundeigenschaften, die jedem Magier eigen sein müssen, wenn er in dieser Wissenschaft, der Magie vorankommen will.
 

Magische Geistes-Schulung - Stufe 3

- Gedankenkonzentration mit zwei bis drei Sinnen auf einmal
- Gedankenkonzentration auf Gegenstände, Landschaften, Orte
- Gedankenkonzentration auf Tiere und Menschen

Hier wird versucht, die Konzentrationsfähigkeit auf zwei bis drei Sinne auf einmal zu erweitern. Du stellst dir z. B. das Ticken einer Uhr und die Uhr selbst an der Wand vor. Die Vorstellung muß so groß sein, als ob wirklich eine Uhr an der Wand hängt, die tickt. 5 Minuten mußt du es schaffen, dich auf zwei, eventuell drei Sinne gleichzeitig zu konzentrieren.

Hast du es geschafft, stellst du dir nun mit geschlossenen Augen eine bekannte Gegend mit allem drum und dran vor, also Wald, Wiesen, Häuser, Straßen usw. Auch die kleinste Kleinigkeit muß beibehalten werden. Verliert sich das Bild, versuchst du es, dir erneut vorzustellen. 5 Minuten ohne Unterbrechung ist das Ziel. Danach stellst du dir dieselbe Gegend mit den dazugehörenden Geräuschen vor, wie Wind, Zwitschern der Vögel usw.. Dieses machst du mit einigen anderen Gegenden, die du kennst, Ziel auch hier wieder 5 Minuten.

Ist das geschafft, versuchst du es nun mit offenen Augen. Man kann dabei in die Leere starren oder den Blick auf einen Punkt heften. Die Übung ist geschafft, wenn du jedes Bild mit offenen Augen hervorrufen kannst und noch ein bis zwei weitere Sinne dabei beschäftigst. Als nächstes stellst du dir Tiere vor, wie sie sich bewegen, z. B. einen Hund, wie er bellt, einen Vogel beim Flug usw. Später dann stellst du dir die Tiere mit offenen Augen vor. Hast du es geschafft, sich z. B. einen Hund 5 Minuten ohne jede Störung vorzustellen, ist die Übung erfüllt und du kannst weiter gehen.

Jetzt stellst du dir die Gesichtszüge, dann Kopf, schließlich den ganzen Körper von Menschen vor, wieder zuerst mit geschlossenen Augen, später mit offenen. Zuerst kommen Bekannte, Verwandte an die Reihe, später dann fremde Menschen, die man nie zuvor gesehen hat. Hast du das auch 5 Minuten lang ohne Störung geschafft, stellst du sie dir vor, wie sie sprechen, laufen usw.. Auch hier ist die Übung absolviert, wenn du es 5 Minuten geschafft hast, dir bekannte Menschen auf diese Weise ohne die geringste Störung vorzustellen.

Nun konzentrierst du dich auf ganz fremde Menschen anderer Rassen, wie Japaner, Afrikaner, Indianer usw. Auch hier zuerst mit geschlossenen, später mit offenen Augen, 5 Minuten als Ziel. Alle diese Übungen müssen unbedingt erfüllt werden, wenn man als Magier weiterkommen will. Sie sind Vorübungen für mentales Wandern, Gedankenübertragung, Fern- und Hellsehen usw. Deshalb ist Geduld, Ausdauer, Zähigkeit und Willenskraft notwendig, um diese schweren Übungen zu erfüllen.

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Magische Seelen-Schulung Stufe 3

- Elemente-Atmung im ganzen Körper:
   a) Feuer
   b) Luft
   c) Wasser
   d) Erde

Die Übungen dieser Stufe bestehen darin, sich die Grundeigenschaften der vier Elemente anzueignen, sie im Körper nach Belieben hervorzurufen und wieder aufzulösen. Vorher muß jedoch unbedingt das Gleichgewicht der vier Elemente in der Seele hergestellt sein (Stufe 2). Wenn irgend ein Element vorherrscht, ist solange am eigenen Charakter zu arbeiten, bis ein Ausgleich geschaffen ist. Würde man diese Charakterveredelung unterlassen, würde man sich selbst schaden.

Du nimmst die bewußte Körperhaltung ein (i. w. Asana genannt). Jetzt stellst du dir vor, du bist im Mittelpunkt des Feuerelements, das wie eine Kugel das ganze Universum umfaßt. du bildest dir ein, daß alles um dich herum, bis ins Universum, feurig ist. Nun atmest du mit der Nase und dem ganzen Körper (Poren) das Feuerelement ein und stellst sich dabei vor, wie mit jedem Atemzug die Wärme gesteigert wird und in den Körper gepreßt wird und du dich dann selbst als feurig - glühend empfindest.

Man beginnt mit sieben Atemzügen und steigert bei jeder weiteren Übung um einen Atemzug, bis 20 - 30 Atemzüge erreicht sind. Dabei kann man wieder die Perlen- oder Knotenschnur zu Hilfe nehmen. Anfangs wird die Wärme nur seeleisch, später dann, nach mehreren Übungen auch körperlich empfunden. Das kann zu Temperaturerhöhungen führen. Wer das Gleichgewicht der Elemente in sich hergestellt hat, dem kann dieses Experiment keinen Schaden zufügen.

Nun atmest du das Feuerelement wieder aus. Das geschieht in umgekehrter Reihenfolge, jedoch auch mit genau soviel Atemzügen, wie du es eingeatmet hast. Man atmet durch den Mund und den Körper (Poren) das Feuerelement ins Universum aus. Anfangs machdt du diese Übungen mit geschlossenen, später mit offenen Augen.

Nun kommt das Wasserelement an die Reihe. Du nimmst den Asanasitz ein, schließt die Augen und stellst dir das Universum als riesigen Ozean vor, in dessen Mittelpunkt du dich befindest. Nun atmest du mit dem ganzen Körper dieses Element ein, so daß du die Kälte des Wassers im Körper spürst. Der Körper muß eiskalt werden. Du beginnst auch hier mit sieben Atemzügen, die um je einen Atemzug pro Übung erhöht werden, wobei du dich der Knotenschnur bedienen kannst. Hast du das Wasserelement genügend im Körper gestaut, atmest du es mit genau soviel Atemzügen wie beim Einatmen wieder ins Universum aus. Je öfter du das machst, desto deutlicher spürst du die Kälte im Körper.

Nachdem du auch diese Übung beherrschst, ist das Luftelement dran. Du nimmst deine bequeme Körperhaltung (Asana) ein, schließt die Augen und stellst dir vor, daß du dich im Mittelpunkt eines Luftraumes befindet, der das ganze Universum auffüllt. Von der Umgebung darf nichts existieren, außer Luft. Nun beginnst du auch hier mit sieben Einatmungen durch den ganzen Körper. Dazu kannst du wieder die Knotenschnur nehmen.

Du steigerst auch hier um je einen Atemzug pro Übung wie oben, bis auf 40 Atemzüge je Übung. Du stellst dir vor, daß der Körper derart mit Luft gefüllt ist, daß er einem Luftballon gleicht, der ganz leicht ist. Die Leichtigkeit muß so groß sein, daß du deinen Körper vor Leichtigkeit nicht mehr empfindest. Nun atmest su das Luftelement wieder ins Universum aus, und zwar mit genau soviel Atemzügen, wie eingeatmet wurde. Du mußt das sichere Gefühl haben, daß nichts vom Luftelement im Körper zurückgeblieben ist.

Hast du auch hier zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, beginnst du, das Erdelement in dir zu stauen. Du nimmst deinen Asanasitz ein und stellst dir die Erde vor, in deren Mittelpunkt du sitzt. Nun stellst du dir die Dichte und Schwere der Erde vor, die du einatmest, auch hier anfangs mit sieben Atemzügen. Bei jedem Atenzug muß der Körper schwerer und schwerer werden und durch die Schwere fast wie gelähmt erscheinen. Nun atmest du das Erdelement wieder ins Universum aus, genau wie bei den anderen Elementen beschrieben. Nichts darf vom Erdelement im Körper zurückbleiben.

Für die vier Elemente kann man sich folgende Farben als Hilfsmittel vorstellen: Feuer rot, Wasser grünlichblau, Luft blau, Erde gelb, grau oder schwarz, ist aber nicht unbedingt notwendig.

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Magische Körper-Schulung - Stufe 3

- Beibehaltung von Stufe I, die zur Gewohnheit werden muß
- Lebenskraftstauung:
   a) durch Lungen- und Porenatmung im ganzen Körper
   b) in den einzelnen Körperteilen
- Raumimprägnierung für Gesundheit, Erfolg usw.
- Biomagnetismus

Die erste Stufe muß zur Gewohnheit geworden sein und ist die ganze Zeit über beizubehalten. Die zweite Stufe wird nun erweitert. Die Porenatmung wird nun auf bestimmte Organe des Körpers spezialisiert.

Du sitzt in deinem Asana uns schließt die Augen. Nun versetzt du dich mit deinem Bewußtsein in eines deiner Beine. Du stellst dir vor, daß das Bein, genau wie die Lunge, die Lebenskraft aus dem Universum einatmet und einsaugt und auch wieder ausatmet, zurück ins Universum. Hast du das nach sieben Atemzügen geschafft, kommt das andere Bein dran. Danach atmest du durch beide Beine auf einmal. Es folgen rechte und linke Hand, später beide, dann die anderen Körperteile wie Geschlechtsteil, Darm, Magen, Leber, Milz, Lunge, Herz, Kopf usw.. Jedes Körperteil mußt du so atmen lassen, also mit Lebenskraft füllen. Das ist sehr wichtig, denn wenn du das kannst, kannst du jede Körperteil gesund machen und neu beleben.

Es folgen die Übungen der Lebenskraftstauung. Du sitzt in deiner gewohnten Lage und atmest die Lebenskraft des Universums durch die Lunge und Poren des Körpers ein, aber nicht wieder aus. Beim Ausatmen denkst du an nichts und atmest nur die Luft aus. Bei jedem erneuten Einatmen stellst du dir wieder vor, wie du Lebenskraft aus dem Universum einatmest, also im Körper staust. Du mußt den immer größer werdenden Druck der gestauten Lebenskraft fühlen und dir vorstellen, daß der ganze Körper nach außen hin die gepreßte Lebenskraft abstrahlt. Du mußt es soweit bringen, daß du kilometerweit die Lebenskraft strahlen lassen kannst. Du fängst mit sieben Atemzügen an und steigerst pro Übung um je einen Atemzug, jedoch nicht länger als 20 Minuten.

Diese Übungen sind für die Behandlung von Kranken geeignet, wo viel Lebenskraftabgabe benötigt wird. Die erhöhte Lebenskraft darfst du aber nicht länger im Körper lassen, denn das würde zu Nervosität und anderen unangenehmen Dingen führen. Du atmest also die angestaute Kraft wieder aus, indem du dir beim Ausatmen vorstellst, daß du die Lebenskraft wieder ins Universum zurückgibst.

Dabei atmest du nur Luft ein, denkst beim Einatmen an nichts und atmest die angestaute Lebenskraft wieder aus. Das machst du solange, bis das Gleichgewicht wieder erreicht ist. Nun beginnst du, die Lebenskraft so in jedem einzelnen Körperteil zu stauen. Hast du das geschafft, ist Stufe 3 erfüllt.

Raumimprägnierung

Wer bis hierher gekommen ist, ist fähig, noch andere Variationen des Magnetismus auszuführen, wie z. B. die Raumimprägnierung. Du atmest die Lebenskraft durch Lunge und Poren des ganzen Körpers ein und preßt sie imaginativ in den ganzen Körper, so daß sie dynamisch strahlt wie eine kleine Sonne. Das verstärkst du bei jedem Einatmen und füllst so den Raum, in dem du sich befindest mit Leuchtkraft. Wer viel übt, schafft es, daß der Raum sogar im Dunkeln, also nachts leuchtet, so daß man Gegenstände erkennen kann.

Nun kannst du das, was du erreichen willst, in den Raum hineinimprägnieren. Du kannst dir z. B. vorstellen, daß jeder, der den Raum betritt, sich darin wohlfühlt, oder daß unerwünschte Personen sich darin nicht wohlfühlen, keine Ruhe mehr finden usw. Oder du kannst deinen Arbeitsraum derart laden, daß du dort immer Erfolg haben wirst. Du kannst dann die angestaute Lebenskraft beim Ausatmen wieder zurückgeben ins Universum. Nur die Strahlkraft läßt du mit Hilfe deiner Vorstellung im Raum. Wer schon geübter ist, kann die Lebenskraft gleich direkt aus dem Universum in den Raum imprägnieren und braucht sie nicht erst in seinem Körper zu stauen.

So kannst du auch deine Wünsche in den Raum imprägnieren. Das geht auch mit zwei oder drei Räumen oder sogar mit einem ganzen Haus, und auch auf die größte Entfernung, da die Vorstellungskraft raum- und zeitlos ist. Allerdings solltest du nur Gutes und Edles im Sinne haben, denn was du säest, wirst du ernten, oder anders ausgedrückt, was du aussendest, kommt zurück auf dich.

Biomagnetismus

Die konzentrierte Lebenskraft hat die Eigenschaft, auch fremde Gedanken, Gefühle anzunehmen. Das würde die Wirkung des imprägnierten Wunschgedankens abschwächen oder sogar verflüchtigen. Du müßtest es dann öfters wiederholen, was viel Zeit kostet. Die Lebenskraft würde sich also mit anderen Schwingungen vermischen und die Wirkung läßt nach. Deshalb ist es besser, über das Gesetz des Biomagnetismus Bescheid zu wissen. Die Lebenskraft nimmt außer einer Idee, Gedanken, Vorstellung, Gefühl auch noch den Zeitbegriff in sich auf.

Du mußt also beim Arbeiten mit Lebenskraft Raum und Zeit berücksichtigen. Folgende Regeln gelten:
Im Akasha-Prinzip operiert man ohne Raum und ohne Zeit;
in der Mentalsphäre arbeitet man mit der Zeit;
in der Astralsphäre mit dem Raum (Form und Farbe)
und in der grobmateriellen Welt mit Zeit und Raum gleichzeitig.

Du ladest z. B. mit Hilfe der Lebenskraft einen Raum mit dem Wunsch, dich darin immer wohl zu fühlen und zwar solange du dich in dem Raum aufhälst, ihn bewohnst. Außerdem soll sich der Einfluß ständig erneuern und stabilisieren, auch dann, wenn du mal den Raum verläßt. Du terminierst, oder besser bannst in den Raum also die Lebenskraft mit der Wunsch-Vibration der Gesundheit. Wenn du allerdings denselben Raum mit noch etwas anderem als der Gesundheit bannst, wirst man keinen großen Erfolg haben.

Du kannst auch einen Stein oder Ring bannen. Du ladest ihn z. B. mit dem Wunsch, daß die Person, die ihn trägt, Glück und Erfolg hat, und zwar so, daß die Kraft dauernd darin enthalten bleibt und sich noch verstärkt, solange die betreffenden Person den Gegenstand trägt. Du kannst ihn aber auch nur auf kurze Zeit terminieren oder bannen, z. B. daß der Einfluß sofort aufhört, wenn der Zweck erreicht ist. Eine andere Möglcihkeit ist die, daß du den Gegenstand genauso ladest, jedoch so terminierst, daß der Einfluß solange besteht, solange der Gegenstand existiert. Solche Ladungen bestehen jahrhundertelang. Wenn der betreffende Gegenstand nur für eine bestimmte Person geladen wurde, übt er auf eine zweite Person keinerlei Wirkungen aus.

Es gibt noch die Möglichkeit der Krankenbehandlung durch Heilmagnetismus. Auch hier ist das Gesetz der Zeit zu beachten. Die übliche Art des Magnetismus ist die, daß der Magnetiseur mit Hilfe der Vorstellung seine Lebenskraft aus dem Körper, meist mit den Händen in den Kranken strömen läßt. Diese Methode setzt voraus, daß der Magnetiseur vollkommen gesund ist und einen Überschuß an Lebenskraft hat, falls er seine eigene Gesundheit nicht gefährden will.

Wenn der Magnetiseur mehr Lebenskraft seines eigenen Körpers abgibt, als er einzuholen vermag, werden sich bald Herzleiden, Herzasthma oder sogar Nervenzusammenbrüche bei ihm zeigen. Die Methode hat auch noch den Nachteil, daß der Magnetiseur auf den Patienten seine eigenen seelischen Schwingungen und Charaktereigenschaften überträgt, und ihn so seelisch beeinflußt. Auch der umgekehrte Fall ist möglich. Ein Patient mit schlechten Charaktereigenschaften kann den Magnetiseur beeinflussen.

Doch beim Magier ist das anders. Ein Patient fühlt erst dann eine Erleichterung, wenn sich der Magier seelisch geöffnet hat, das heißt eine dynamische Lebenskraftstauung in seinem eigenen Körper vollführte und Lebenskraft-Lichtstrahlen aussendet. Der Magier kann vielerlei Methoden erfolgreich anwenden, muß aber stets die Imagination mit der Wunschvorstellung aufrechterhalten, daß es dem Patienten von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag besser gehe. Willst du als Magier Kranke behandeln, mußt du gute anatomische Kenntnisse haben. Auch im Erkennen von Krankheiten und deren Erscheinen mußt du gut bewandert sein.

Man wird z. B. Krankheiten, die einen chirurgischen Eingriff erfordern nicht behandeln. Bevor du den Kranken besuchst, machst du mindestens sieben Lungen- und Porenatmungen und staust so eine Lebenskraftmenge aus dem Universum in seinem Körper, die zehn Meter Strahlkraft rund um deinen Körper hervorruft. Du mußt das Gefühl haben, daß die gestaute Lebenskraft wie eine Sonne im Körper leuchtet. Kommt der Magier dann in die Nähe des Patienten, empfindet der sofort eine Erleichterung, ein wohltuendes Gefühl umfaßt ihn.

Es genügt, wenn du dir vorstellst, daß die umgebende Strahlkraft in den Körper des Kranken strömt, geradezu hineingepreßt wird, alle Poren des Kranken durchleuchtet und durchströmt. Dabei befiehlst du mit deinem Willen, daß die zusammengepreßte Leuchtkraft die Genesung des Kranken herbeiführt. Du muß dir dabei vorstellen, daß es dem Kranken von Stunde zu Stunde besser geht, er mit jedem Tag gesünder wird, und befiehlst der Leuchtkraft, den Körper des Kranken nicht eher zu verlassen, bis er vollständig gesund ist.

Bei dieser Methode sind die Grundbedingungen des materiellen Gesetzes von Raum und Zeit erfüllt worden, wobei der Erfolg nicht lange auf sich warten läßt.
1. Die Leuchtkraft kann nicht entweichen, da sie gebannt wurde und ihr befohlen wurde sich ständig zu erneuern;
2. die Zeit ist enthalten - der Körper fühlt sich von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag besser, gesünder und
3. die Kraft hat den Raum bemessen bekommen, der dem Umfang des Körpers entspricht, oder besser einen Meter darüber hinaus, was der Ausstrahlung eines normalen Menschen entspricht. Bei jeder Arbeit mit Lebenskraft und Magnetismus sind Zeit und Raum zu berücksichtigen.

Hohe Eingeweihte und Heilige brauchen nur einen Wunsch zu äußern und sofort wird er verwirklicht. Ihre Imagination ist so stark ausgebildet, daß sich jede ihrer Vorstellungen in allen Ebenen sofort realisiert, sie haben solche Methoden wie hier beschrieben nicht mehr notwendig. Diese hohe Stufe zu erreichen soll das Bestreben eines jeden Magiers sein.

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