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Bianca

Mond von Uranus

Durchmesser 44 km 
durchschn. Entfernung vom Uranus 59.165 km ~ Umlaufzeit 10,43 Stunden
 

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Einweihung in die Magie
Praxis - Stufe 2

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Magische Geistes-Schulung - Stufe 2

- Autosuggestion oder das Geheimnis des Unterbewußtseins
- Konzentrationsübungen:
   a) visionär
   b) akustisch
   c) gefühlsmäßig
   d) mit dem Geruch
   e) mit dem Geschmack

Autosuggestion oder das Geheimnis des Unterbewußtseins

So wie das Normalbewußtsein seinen Sitz in der Seele hat und durch das Großhirn im Körper, also im Kopf, betätigt wird, so ist auch das Unterbewußtsein eine Eigenschaft der Seele und befindet sich im Kleinhirn, das ist im rückwärtigen Teil des Kopfes. Mit Rücksicht auf den praktischen Gebrauch in der Magie wollen wir uns namentlich mit dem Studium der psychologischen Funktion des Kleinhirns, also des Unterbewußtseins, befassen.

Bei jedem sich seiner fünf Sinne bewußten Menschen ist die Normalbewußtseinssphäre intakt, das heißt, daß der Mensch imstande ist, von den Funktionen des Normalbewußtseins steten Gebrauch zu machen. Wie unsere Forschungen ergeben haben, gibt es keine einzige Kraft im Universum und somit auch nicht im Menschen, die nicht auch das Gegensätzliche aufweisen würde. Deshalb können wir das Unterbewußtsein als das Gegensätzliche vom Normalbewußtsein betrachten.

Das, was wir also im Normalbewußtsein unter dem Begriff Denken, Fühlen, Wollen, Gedächtnis, Vernunft, Verstand verstehen, spiegelt sich in unserem Unterbewußtsein als entgegengesetzte Wirkung ab. Vom praktischen Standpunkt aus genommen können wir unser Unterbewußtsein als unseren Gegner betrachten. Und die Antriebskraft oder der Impuls zu alledem, was uns unerwünscht ist, wie z. B. unsere Leidenschaften, unsere Fehler und Schwächen, entspringt gerade dieser Bewußtseinssphäre.

Aufgabe des Schülers in der Introspektion ist es nun, die Arbeit dieses Unterbewußtseins nach dem Schlüssel der Elemente oder des vierpoligen Magneten zu zerlegen. Es ist dies eine dankbare Aufgabe, denn der Schüler gewinnt darin durch eigenes Nachdenken oder eigene Meditation vollkommene Sicherheit. Das Unterbewußtsein ist also die Antriebskraft alles dessen, was wir uns nicht wünschen. Wir wollen nun lernen, diesen gewissermaßen feindlich gesinnten Aspekt unseres Ichs derart umzustellen, damit er uns nicht nur nicht schadet, sondern im Gegenteil behilflich sei, unsere Wünsche zu verwirklichen.

Das Unterbewußtsein braucht zu seiner Realisierung in der materiellen Welt Zeit und Raum, also zwei Grundprinzipien, die jede Sache haben muß, wenn sie aus der Ursachenwelt in die Wirklichkeit übertragen werden soll. Wenn wir also dem Unterbewußtsein Zeit und Raum entziehen, hört die entgegengesetzte Polarität auf, daselbst ihren Einfluß auf uns geltend zu machen, und wir sind infolgedessen imstande, unsere Wünsche durch das Unterbewußtsein zu verwirklichen.

In dieser plötzlichen Ausschaltung des Unterbewußtseins liegt also der Schlüssel zum praktischen Gebrauch für die Autosuggestion. Wenn wir z. B. dem Unterbewußtsein einprägen, daß wir morgen oder zu einem anderen Zeitpunkt nicht die Lust verspüren wollen, einer unserer Leidenschaften, sagen wir dem Rauchen, Trinken (Alkoholgenuß) zu unterliegen, dann hat das Unterbewußtsein bis zu dem festgesetzten Termin genügend Zeit, uns direkte oder indirekte Hindernisse in den Weg zu stellen.

In den meisten Fällen, namentlich bei unentwickelter oder schwacher Willenskraft, wird es fast immer dem Unterbewußtsein gelingen, uns zu überrumpeln oder einen Mißerfolg herbeizuführen. Wenn wir dagegen dem Unterbewußtsein bei dessen Imprägnierung mit einem Wunsch den Zeit-. und Raumbegriff entziehen, wirkt in uns nur noch der positive Teil des Unterbewußtseins, das Ober- oder Normalbewußtsein wird gleichgeschaltet, und unsere Wunschimprägnierung muß den erwarteten Erfolg aufweisen. Diese Kenntnis und Möglichkeit ist für die magische Entwicklung von größter Bedeutung und muß daher bei der Selbstbeeinflussung im Auge behalten werden.

Die für die Autosuggestion gewählte Formel muß unbedingt in der Gegenwarts- und Befehlsform gehalten werden. Es darf also nicht heißen: ich werde aufhören zu rauchen, zu trinken, sondern es muß richtig lauten: »ich rauche nicht«, »ich trinke nicht«, oder aber: »ich habe keine Lust zum Rauchen« oder »zum Trinken«, je nachdem, was man sich absuggerieren oder einsuggerieren will. Der Schlüssel zur Selbstbeeinflussung liegt in der Gegenwarts- und Befehlsform. Dies ist jederzeit und in jeder Beziehung zu beachten, will man durch Autosuggestion mittels des Unterbewußtseins eine Selbstbeeinflussung erreichen.

Am wirksamsten und durchdringendsten arbeitet das Unterbewußtsein in der Nacht, wenn der Mensch schläft. Im Schlafzustand ist die Arbeit des Ober- oder Normalbewußtseins eingestellt, so daß die Arbeit des Unterbewußtseins überhand nimmt. Am empfänglichsten für die Aufnahme einer Suggestionsformel ist deshalb die Zeit, wo der Körper schlafmüde im Bett liegt, also knapp vor dem Einschlafen, aber auch sofort nach dem Aufwachen, wenn man sich noch in einer Art von Halbschlaf befindet. Damit ist nicht gesagt, daß auch eine andere Zeit für Autosuggestion nicht angebracht wäre, aber diese zwei Zeitpunkte sind am günstigsten und auch das Unterbewußtsein am empfänglichsten.

Deshalb wird der Magier niemals mit Gedanken des Kummers, der Sorgen, der Depression einschlafen und sein Unterbewußtsein auf diese Weise ungünstig beeinflussen, denn in der Gedankenreihe, in der man einschläft, arbeitet das Unterbewußtsein weiter. Also wohlgemerkt: immer mit friedvollen und harmonischen Gedanken oder mit solchen des Erfolges, der Gesundheit, des Friedens einschlafen.

Bevor du dich zur praktischen Durchführung der Autosuggestion entschließt, besorg dir eine kleine Kette mit Holz- oder Glasperlen (ca. 30-40 an der Zahl). Solltest du mit der Beschaffung der Perlenkette Schwierigkeiten haben, dann genügt auch eine Schnur, an der du 30-40 Knoten machst, und das kleine Hilfsmittel für die Autosuggestion ist fertig. Es dient lediglich dazu, beim Wiederholen der Suggestionsformel nicht zählen zu müssen, um die Aufmerksamkeit nicht abzulenken. Dieses kleine Hilfsmittel kann auch dazu dienen, um festzustellen, wieviel Störungen bei Konzentrations- und Meditationsübungen in einer bestimmten Zeitspanne aufgetreten sind, indem man bei jeder Unterbrechung eine Perle oder einen Knoten weiterschiebt.

Die Praxis der Autosuggestion ist sehr einfach und wird folgendermaßen angewendet: Du suggerierst dir den betreffenden Wunsch in das Unterbewußtsein ein, und zwar abends kurz vor dem Einschlafen oder morgens kurz nach dem Aufwachen. Dabei nimmst du die Perlen- oder Knotenschnur mit 30 - 40 Perlen oder Knoten. Du sprichst oder denkst dir dann den betreffenden Wunsch in der Gegenwartsform, also z. B. 'es geht mir von Tag zu Tag besser' oder 'ich habe keine Lust zum Rauchen, Trinken'. Bei jedem Wiederholen schiebst du eine Perle oder einen Knoten weiter, bis das Ende der Schnur erreicht ist.

Dabei stellst du dir so intensiv vor, daß der Wunsch schon verwirklicht wäre. Wenn du dabei einschläfst, umso besser. Nach dem Aufwachen am nächsten Morgen, wenn du vielleicht noch etwas Zeit hast, nimmst du dir sofort die Knotenschnur und wiederholst die Übung. Erst wenn dein Wunsch restlos erfüllt ist, kannst du einen weiteren versuchen zu verwirklichen. Alles, was Körper, Seele, Geist betrifft, läßt sich so verwirklichen, aber nichts, was nicht mit der Persönlichkeit zutun hat, z. B. Lottogewinne.

Konzentrationsübungen

optisch
Dabei stellst du dir irgendeinen Gegenstand vor, den du vorher genau angesehen hast. Anfangs verschließt du die Augen dabei und versuchst dir den betreffenden Gegenstand genau so vorzustellen, wie er aussieht. Man übe anfangs nur 10 Minuten lang, später kann man die Übung bis eine halbe Stunde ausdehnen. Nichts von der übrigen Umgebung darf wahrgenommen werden, außer dem Gegenstand. Wenn er aus deiner Vorstellung verschwindet, versuche ihn sofort wieder neu zu imaginieren. Ziel: 5 Minuten ohne Störung. Um Störungen zu kontrollieren, kannst du wieder die Perlen- oder Knotenschnur zur Hand nehmen und schiebst bei jeder Störung eine Perle/Knoten weiter.

Wenn du es schaffst, ihn dir 5 Minuten ohne Unterbrechung vorzustellen, machst du dasselbe mit offenen Augen. Die dabei imaginierten Gegenstände müssen wie frei in der Luft schwebend vor deinen Blicken sichtbar sein, so daß sie fast greifbar sind. Nichts von der übrigen Umgebung außer dem Gegenstand darf wahrgenommen werden. Störungen kannst du auch hier mit der Knotenschnur kontrollieren. 5 Minuten lang ohne Störung muß man das schaffen.

akustisch
Man stelle sich das Ticken einer Uhr vor, jedoch nicht die Uhr selbst, also nur akustisch, nicht bildlich. Später stellst du dir dann andere Klänge wie Glockenklänge, Wind oder Musik vor, jedoch immer ohne Abbild. Auch hier sind 5 Minuten akustischer Vorstellung das Ziel.

Gefühl
Das Gefühl der Kälte, Wärme, Schwere, Leichtigkeit, Hunger, Durst oder Müdigkeit stellst du dir vor und versuchst, dieses Gefühl jeweils 5 Minuten festzuhalten, ohne dabei bildliche oder akustische Vorstellungen aufkommen zu lassen.

Geruch
Hierbei stellst du dir angenehme Gerüche von Rosen oder anderen Blumen vor. Jedoch dürfen wiederum keine Bilder von Blumen auftauchen. Dasselbe machst du dann mit unangenehmen Gerüchen. Auch hier 5 minütiges Vorstellen der verschiedensten Gerüche ohne Störung.

Geschmack
Verschiedene Geschmacksrichtungen wie Süßes, Saures, Bitteres usw. versucht du dir vorzustellen, ohne daß irgend ein Bild einer Speise oder eines Getränkes aufkommt. Auch hier 5 Minuten ohne Störung.

Du wirst feststellen, daß die eine oder andere Konzentrationsübung besser oder schlechter gelingt. Das ist ein Zeichen dafür, daß die Gehirnfunktion des betreffenden Sinnes entweder gut entwickelt oder vernachlässigt wurde. All diese Übungen stärken deinen Geist, deine Willenskraft und du lernst alle Sinne zu kontrollieren, zu entwickeln und zu beherrschen. Für deine magische Entwicklung sind diese Übungen sehr wichtig und du darfst sie daher nicht unterlassen, denn ein Magier muß all seine Sinne entwickelt haben und sie auch beherrschen können.

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Magische Seelen-Schulung - Stufe 2

- Astral-magisches Gleichgewicht in bezug auf die Elemente
- Charakterumbildung oder Veredlung der Seele:
   a) durch Bekämpfung oder Beherrschung
   b) durch Autosuggestion
   c) durch Transmutation

Anhand der zwei Seelenspiegel stellst du fest, welche Elementekräfte im Guten und im Schlechten bei dir vorherrschen und versuchst diese auszugleichen, also ein seelisches Gleichgewicht herzustellen. Das seelische Gleichgewicht ist unerläßlich für die weitere magische Entwicklung. Man hat drei Möglichkeiten:

1. Autosuggestion, wie beschrieben.
2. Transmutation oder Umformung der Leidenschaften in entgegengesetzte gute Eigenschaften, entweder durch Autosuggestion oder durch öfteres Meditieren, also dauerndes Sichvergewissern der guten Eigenschaften.
3. Achtsamkeit und Willenskraft. Man läßt die Leidenschaft garnicht erst zum Ausbruch kommen, erstickt sie gleich im Keim.

Man kann auch alle drei Methoden gleichzeitig anwenden. Als angehender Magier mußt du bestrebt sein, die Leidenschaften, die dir am meisten hinderlich sind, schnell und sicher zu beseitigen, wenn du in der Magie Erfolg haben willst. Niemals dürfen Übungen der kommenden Stufen früher durchgeführt werden, bevor nicht die der zweiten vollständig beherrscht werden und beim Elementeausgleich Erfolg erzielt wurde. Schlechte Eigenschaften sind das größte Hemmnis der Weiterentwicklung.

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Magische Körper-Schulung - Stufe 2

- Bewußte Porenatmung
- Bewußte Körperhaltung
- Körperbeherrschung im praktischen Leben nach Belieben

Da die Haut eine Doppelfunktion hat, nämlich die des Atmens und die der Ausscheidung, kann man die Haut als zweite Lunge und als zweite Niere der Körpers betrachten. Die Aufgaben der magischen Körperschulung von Stufe 1, also Kaltwaschen, Frottieren, Bürsten, Gymnastik sind deshalb so wichtig, weil dadurch die Lunge und die Niere entlastet werden und die Porentätigkeit angeregt wird. Die Porenatmung ist magisch gesehen sehr interessant und wird folgendermaßen angewendet:

Leg dich bequem auf einen Divan oder setz dich in einen Sessel und entspanne alle Muskeln. Denk nun daran, daß bei jedem Atemzug nicht nur die Lunge Luft einsaugt, sondern der ganze Körper. Du mußt fest davon überzeugt sein, daß sowohl die Lunge als auch jede einzelne Pore des Körpers Lebenskraft aufnimmt und sie dem Körper zuführt. Beim Einatmen mußt du dir wie ein Schwamm vorkommen, welcher das Wasser gierig aufsaugt, wenn er hineingehalten wird. Dadurch geht die Lebenskraft aus der Umgebung und aus dem Ätherprinzip durch die Poren in dich hinein.

Wenn du durch einiges Wiederholen etwas sicherer in der gleichzeitigen Lungen- und Porenatmung geworden bist, kannst du einen Wunsch in diese Atemmethode verlegen, etwa Gesundheit, Frieden, Erfolg oder Beherrschung der Leidenschaften. Den Wunsch mußt du in Gegenwarts- und Befehlsform erteilen. Der ganze Körper muß die Erfüllung des Wunsches aufnehmen.

Auch das Ausatmen kann magisch beeinflußt werden, indem man sich bei jedem Ausatmen vorstellt, daß zum Beispiel Schwäche, Unruhe oder Mißerfolg ausgeschieden wird. Wenn es dir gelungen ist, mit der Lunge und mit dem ganzen Körper ein- und auszuatmen ist die Übung erfüllt.

Die nächste Übung ist die bewußte Körperhaltung. Du setzt sich so auf einen Stuhl, daß das Rückgrat gerade bleibt. Anfangs kannst du dich an die Stuhllehne anlehnen. Füße und Knie hältst du zusammen. Die Knie bilden einen rechten Winkel. Nun sitzt du 5 Minuten mit geschlossenen Augen ruhig so da. Du sitzt also frei, ohne Anstrengung der Muskeln, wobei die Hände leicht auf den Schenkeln ruhen. Einen Wecker, den du dir vorher zurechtgestellt hast, läßt du nach fünf Minuten läuten.

Du mußt dich mit aller Kraft zwingen, ruhig auszuharren und zu ruhig zu sitzen. Erreichst du das ohne jedes Zucken, verlängerst du die Zeit bei jeder weiteren Übung um eine Minute, bis eine halbe Stunde erreicht ist. Willst du deine Willenskraft stärken, kannst du eine ganze Stunde in dieser Haltung ohne jede Störung ruhig verharren. Für den Anfänger sind diese Übungen schwer, auch wenn sie leicht scheinen. Für die magische Entwicklung ist diese Körperhaltung die einfachste, es gibt natürlich noch andere, die man anwenden kann. Geist und Seele benötigen ein störungsfreies Arbeiten und seitens des Körpers. Diese Körperhaltung breuhigt den Körper und stärkt die Willenskraft. Auch ist diese Körperhaltung gut für solche Schüler, die leicht einschlafen bei den Konzentrations- und Meditationsübungen.

Auch im praktischen Leben sei man bestrebt, Körperbeherrschung zu üben. Wenn man zum Beispiel müde ist, kann man sich dazu zwingen, noch irgendetwas zu tun, oder einen kleinen Spaziergang zu machen. Hat man Hunger, wartet man noch zum Beispiel noch 30 Minuten mit dem Essen, hat man Durst, verschiebt man das Trinken noch eine Weile. Bei Hast macht man alles langsamer, bei Trägheit versucht man, schneller zu sein. Es bleibt jedem selbst überlassen, Körper und Nerven durch Willenskraft zu beherrschen.

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